Home Assistant OS in KVM Qemu
Eine vollständige Anleitung zur Virtualisierung deiner Smart-Home-Zentrale.
1. Voraussetzungen
Stelle vor dem Start sicher, dass dein Linux-Host Hardware-Virtualisierung unterstützt, und installiere die erforderlichen KVM/QEMU-Pakete. Für Debian/Ubuntu-basierte Systeme:
sudo apt update
sudo apt install qemu-kvm libvirt-daemon-system libvirt-clients bridge-utils virt-manager
2. Home Assistant OS Image herunterladen
Gehe auf die offizielle Download-Seite für alternative Home Assistant Installationen und lade das KVM (.qcow2) Image herunter. Entpacke das Archiv, sodass du die reine .qcow2 Festplatten-Image-Datei erhältst.
unxz haos_ova-X.Y.Z.qcow2.xz
3. Virtuelle Maschine erstellen
Öffne den Virtual Machine Manager (virt-manager) und erstelle eine neue VM. Wähle Vorhandenes Festplatten-Image importieren und wähle deine entpackte .qcow2-Datei aus.
Wichtige Einstellungen während der Einrichtung:
- Arbeitsspeicher (RAM): Weise mindestens 2048 MB (2 GB) zu.
- CPUs: Weise mindestens 2 vCPUs zu.
- Firmware: Du MUSST die Firmware-Einstellung vor dem Start zwingend auf UEFI ändern, andernfalls wird HA OS nicht booten.
4. Netzwerkkonfiguration
Damit Home Assistant Geräte in deinem lokalen Netzwerk (wie smarte Lampen oder Media-Player) automatisch erkennen kann, solltest du den Netzwerkadapter der VM auf eine Netzwerkbrücke (Bridge br0) oder ein macvtap-Interface umstellen, anstatt das standardmäßige NAT zu verwenden. So erhält die VM eine eigene IP-Adresse direkt von deinem Router.
Sobald alles eingerichtet ist, starte die VM. Du kannst deine neue, blitzschnelle Home Assistant Instanz erreichen, indem du in deinem Browser http://homeassistant.local:8123 oder die vom Router zugewiesene IP-Adresse aufrufst!